Neues Haus braucht neue Küche

Bereits in der Planungsphase zum Bau eines Eigenheimes sollte der Bauherr sich Gedanken für die Wunschküche machen. Nicht nur die Lage der Anschlüsse für Wasser, Abwasser und Strom, sondern auch die Form der Küche sollte bereits vor Baubeginn festgelegt werden.

Vorteilhaft ist es auf jedem Fall, sich bereits in den Einrichtungshäusern nach der Wunschküche umzuschauen. Ausstellungsküchen sind oft in sehr guter Qualität preisgünstig zu haben. Passt die Ausstellungsküche in das Raumkonzept des Neubaus, so könnte diese auch gleich angekauft werden. Ausstellungsküchen sind ja meist Einzelstücke und nur zu einem bestimmten Zeitpunkt, z.B. im Abverkauf, oder wenn der Händler Platz für ein neues Modell braucht zu verkaufen. Steht dem Häuslbauer kein geeigneter Lagerplatz für die neue Küche zur Verfügung, wird der Händler sicherlich auch für die Lagerung ein gutes Angebot unterbreiten. Händler bieten aber auch bereits sehr günstig Einbauküchen, welche individuell auf den Kundenwunsch abgestimmt sind, an. Auch bei einer individuell zusammen gestellten Einbauküche ist es ratsam, bereits in der Planungsphase des Neubaus mit dem Einrichtungsberater Kontakt aufzunehmen. Der Fachberater wird mit guten Ideen und einer Computerplanung die neue Küche dem Kunden so präsentieren, dass sich der Kunde leichter für eine persönliche „Ideallösung“ entscheiden kann. Schließlich soll die neue Küche im neuen Haus funktionell und praktisch sein. Mit der Computerplanung als Basis können dann alle Anschlüsse im Neubau an der richtigen Stelle angebracht werden. Die Planung der Küche ist daher bereits ein Teil der Hausplanung, welcher wesentlich zum Gelingen des Gesamtprojektes beiträgt. Die Fachberatung sollte für die Küchenplanung daher auf jeden Fall in Anspruch genommen werden.

Das perfekte Essen

Das perfekte Essen für Geschäftsfreunde oder Familienfeste planen. Der Trend im Wohnungsbau geht weg vom Esszimmer hin zur offenen Küche mit einem Küchenblock an der Längsseite. Das gemeinsame Kochen und Essen gehört zum Erlebnis. In früheren Zeiten spielte sich das Familienleben vorwiegend in der Küche ab. Hier war der große Ofen, die Kinder spielten am Tisch, das Essen wurde dort gekocht. Zur Mittagszeit traf sich die ganze Familie zum Essen in der Küche am großen Tisch. Dieser Gedanke der Heimeligkeit und Geborgenheit wird in unserer schnelllebigen Zeit immer wichtiger. Gerade in Familien bleibt immer weniger Zeit für gemeinsame Mahlzeiten, da die meisten Mütter heute berufstätig sind. Dies wird durch neue Wohnideen berücksichtigt. Die Küche wird zum Mittelpunkt des großen Wohn- und Essbereichs, hier wird das Frühstück wie in einer italienischen Bar eingenommen. Dank modernster Technik kann jeder seinen Kaffee selbst zubereiten, bei manchen Küchenblocks ist die Kaffeemaschine bereits im Schrank integriert.

Mittags lässt sich schnell etwas zubereiten, die Mutter kann etwas aus der Stadt mitbringen und einen Salat und ein Dessert dazu anbieten. So kommt keine Hektik trotz Berufstätigkeit auf. Oft kochen auch berufstätige Männer am Abend in der offenen Küche. Mit neuester Technik und Dampfgar-Herden lässt sich die Kochzeit einstellen, während man sich im Bad schon frisch machen kann. Ebenso lässt sich für eine abendliche Einladung das gesamte Menü vorbereiten und dann in den Ofen schieben. Der Vorteil liegt auf der Hand, die Küche ist aufgeräumt wenn die Gäste kommen. Gemeinsam kann man ein schönes Essen mit mehreren Gängen genießen. Den Espresso zum Abschluss kann sich jeder selbst an der Maschine zubereiten, so hat auch die Frau des Hauses einen schönen Abend und steht nicht dauernd in der Küche.

Die Einrichtung der ersten Wohnung

Für manche gilt, sobald sie die Volljährigkeit erreicht haben, nichts wie raus aus dem Elternhaus. Doch kaum ist man aus dem alten vertrauten vier Wänden in die eigenen gezogen, wird einem bewusst, dass man jetzt für alles allein aufkommen muss. Das fängt bei der ersten Einrichtung an und hört bei der Stromrechnung auf. Kaum ist diese ins Haus geflattert, werden erst einmal Fernseher, Laptop und Oberlicht ausgeschaltet. Wer kann denn wissen, dass Strom so teuer ist. Hat die Mutti wohl doch nicht ohne Grund gemeckert, wenn man als zu verschwenderisch damit umgegangen ist. Normalerweise hat man sich das mit der eigenen Wohnung aber auch schon vorher überlegt und durchgerechnet. Nicht jeder stürzt Hals über Kopf aus dem Elternhaus. Warum auch, wenn man sich gut versteht und genug Platz vorhanden ist? Dann kann man sich das Geld sparen, was man zum Unterhalt der eigenen Wohnung benötigen würde.

Doch was braucht man alles, wenn man schließlich irgendwann auszieht? Das hängt davon ab, ob man in eine Wohngemeinschaft zieht oder komplett allein lebt. Bei ersterem sind Kühlschrank, Küche, gegebenenfalls Waschmaschine schon zur gemeinsamen Nutzung vorhanden. Wohnt man allein, muss meist alles besorgt werden, sofern es nicht vom Vormieter oder der Hausverwaltung in der Wohnung gelassen wird. Möbel sind dann meist viel teurer als man gedacht hätte. Doch auch der notwendige Kühlschrank schlägt zu Buche. Dieser ist unabdingbar, selbst wenn junge Leute meist sowieso nur an Pizza, Pizza oder eben an Pizza denken. Möbel findet man günstig beim Flohmarkt. Mit neuem Lack verwandelt sich da so manches Stück zum absoluten Blickfang. Manche Dinge kann man vielleicht auch aus dem alten Kinderzimmer noch gebrauchen und Eltern und Großeltern schustern meistens auch noch gern etwas zur eigenen Wohnung dazu. Wenn man es geschickt anstellt, bleibt sicherlich auch etwas Geld für den Lieferservice frei Haus oder Homepartys übrig.

Umweltfreundliche Kücheneinrichtung

Gerade bei der Kücheneinrichtung kann man viel für die Umwelt tun. Schon bei der Wahl des Bodenbelags kann man damit anfangen und wer dann auch noch auf die richtigen Elektrogeräte setzt, kann ein gutes Gewissen haben.

Beim Bodenbelag sehen Bambusböden und Korkböden schon mal viel schöner aus als normale Fliesen. Sie sind pflegeleicht und außerdem umweltfreundlich. Wer es gerne bequem mag, wählt den Korkboden, gerade bei langem Stehen ist er sehr angenehm, weil er weich ist, zudem ist die Küche ein Ort, an dem es oft auch feucht ist, der Kork ist schimmelresistent und so braucht man keine Angst vor Schimmelsporen zu haben. Reinigen kann man beide Böden einfach trocken oder mit einem feuchten Mopp.

Bei den Elektrogeräten sollte man auf Energiesparmodelle achten, diese verbrauchen weniger Strom und schonen somit auch den Geldbeutel. Es kann auch nicht schaden sich einen Kühlschrank zuzulegen, bei dem man das Eisfach nicht mehr abtauen muss, das spart auch sehr viel Energie.

Viele Singlehaushalte denken, dass sich eine Spülmaschine nicht lohnt, das stimmt aber nicht. Die neueren Modelle verbrauchen so wenig Wasser, dass man damit im Vergleich zum Spülen mit der Hand eine ganze Menge an Wasserverbrauch einsparen kann.

Bei den Küchenschränken kann man auf aufgearbeitetes Holz zurückgreifen. Man sieht den Küchen nicht mal an, dass sie umweltfreundliche hergestellt wurden aber man kann sicher sein, dass für diese Küche nicht extra Bäume sterben mussten.

Eine umweltfreundliche Kücheneinrichtung muss nicht unbedingt teuer sein, viele der Dinge bekommt man schon ganz günstig, denn immer mehr Hersteller versuchen mittlerweile auch etwas für die Umwelt zu tun.

Wieder im Trend: die klassische Wohnküche

Nachdem lange Zeit die möglichst kleine und praktische Nischen-Küche mit wenig Freiraum vorherrschte, ist jetzt wieder das Zeitalter der klassischen Wohnküche zurückgekehrt. Gegenüber dem aus den Bereichen Speisen und Wohnen ausgegliederten separaten Kochbereich setzt sich nun wieder vermehrt die geräumige Küche mit viel Platz zum Speisen und Wohnen durch.

Die Nischen-Küche wurde allein schon wegen des Platzmangels weitgehend nur zum Kochen genutzt. Gegessen wurde im separaten Esszimmer, sofern ein solches vorhanden war. Diese Wohnsituation verdrängte jedoch stark das Gemeinschaftsgefühl und den sozialen Aspekt des gemeinschaftlichen Kochens. Seit einigen Jahren setzt sich jedoch zunehmend ein gegenläufiger Trend zu größeren Küchen durch, und so kommen sie in der Wohnküche wieder zusammen: die Zubereitung der Speisen und das Soziale.

Die Wohnküche ist die perfekte Verbindung von Wohnen und Kochen. Während das eine Familienmitglied kocht, können die anderen dabei helfen, oder es sich im wohnlich eingerichteten Essbereich bei einer schönen Tasse Tee oder Kaffe gemütlich machen und dabei vielleicht das ein oder andere Gespräch beginnen. Die Wohnküche wird dadurch unvermeidlicherweise zum Treffpunkt der gesamten Familie. Auf dem großen Esstisch können Spiele gespielt oder die nächsten Familienausflüge geplant werden. Anstatt im Wohnzimmer zu sitzen und fernzusehen, während sich ein Familienmitglied alleine in der Küche damit beschäftigt, die Speisen für das Mittagessen vorzubereiten, kann man all dies in einer Wohnküche vereinen. Auch die Gäste müssen sich keine Gedanken mehr darüber machen, wie sie sich am besten alleine beschäftigen, solange in einem anderen Raum Kaffee aufgebrüht und Kuchen geschnitten wird.

Geht es um das Thema Möbel, kann man bei der geräumigen Küche viel kreativer als bei einer Kochnische am Werk sein. Sollen die Funktionsbereiche wie Kochen, Speisen und Wohnen farblich getrennt werden? Stimmt man die Möbel der verschiedenen Bereiche aufeinander ab oder gestaltet man jeden Bereich individuell? Welchen Ton sollen die Wände haben, aus welchem Material die Möbel bestehen? Mehr Raum bietet eben mehr Gestaltungsmöglichkeiten.

Ob es nun um die Gestaltung, den Sinn für Familie oder das Gemeinschaftsgefühl geht – die Vorteile einer Wohnküche sind zahllos.